Wie hoch ist das Wohngeld in Hamburg?
Die Höhe des Wohngelds hängt von drei Größen ab: Ihrem Einkommen, Ihrer Miete und der Zahl der Haushaltsmitglieder. Dazu kommt die Hamburger Mietstufe 6, die die möglichen Beträge erhöht.
Die drei Faktoren
Einkommen
Je niedriger das Einkommen, desto höher der Zuschuss – solange das Mindesteinkommen erreicht ist.
Miete
Berücksichtigt wird die Bruttokaltmiete – gedeckelt durch den Höchstbetrag der Mietstufe 6.
Haushaltsgröße
Mehr Personen bedeuten höhere Höchstbeträge und höhere Einkommensgrenzen.
Der Durchschnitt in Hamburg
Im Jahr 2023 lag der durchschnittliche Wohngeldanspruch in Hamburg bei rund 318 Euro im Monat. Nach der Wohngeld-Plus-Reform stiegen die Beträge bundesweit deutlich – im Schnitt auf rund 370 Euro.
Schnell selbst einschätzen
Die Berechnung folgt einer festen Formel aus dem Wohngeldgesetz. Wir erklären sie Schritt für Schritt – und zeigen mit Rechenbeispielen, was in Hamburg konkret herauskommt.
Höhe & Berechnung im Detail
Die Bausteine der Berechnung – von der Formel bis zu konkreten Beispielen:
So wird berechnet
Die Wohngeldberechnung folgt einer gesetzlich festgelegten Formel. Kernidee: Das Wohngeld füllt die Lücke zwischen Ihrer Miete und dem Teil, den Sie aus Ihrem Einkommen selbst tragen können.
Mehr erfahrenMietstufe 6 in Hamburg
Das Wohngeldgesetz teilt alle Städte und Gemeinden in sieben Mietstufen ein – von I (günstig) bis VII (teuer). Ganz Hamburg gehört einheitlich zur Mietstufe 6. Für Sie heißt das: höhere Mietobergrenzen und damit mehr mögliches Wohngeld.
Mehr erfahrenHäufig gestellte Fragen
Gibt es einen Höchstbetrag beim Wohngeld?
Eine pauschale Obergrenze gibt es nicht. Der Zuschuss ergibt sich aus der gesetzlichen Formel mit den Höchstbeträgen der Mietstufe 6. Zur Orientierung: Der Hamburger Durchschnitt lag 2023 bei 318 Euro.
Steigt mein Wohngeld, wenn die Miete steigt?
Solange die Miete unter dem Höchstbetrag der Mietstufe 6 liegt, kann eine Mieterhöhung den Anspruch erhöhen. Darüber hinaus wirkt sie sich nicht aus. Änderungen sollten Sie der Wohngeldstelle mitteilen.
Warum unterscheidet sich die Höhe zwischen Städten?
Wegen der Mietstufen: In teuren Städten wie Hamburg (Stufe 6) gelten höhere Mietobergrenzen als in günstigeren Regionen – dadurch fällt das Wohngeld höher aus.